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Work of art

 In Studienlehrgängen an der europäischen Kunstakademie in Trier, Meisterkursen bei Professor Rolf Thiele an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel und Kursen an der Akademie Reichenhall bildet Gerlinde Stingl sich regelmäßig weiter. Großen Einfluss auf ihre künstlerische Gestaltungsmöglichkeiten und ihre Bilderfindungen hatten Studienmalreisen nach Marokko und Algerien, hier faszinierte sie ganz besonders die Sahara



 

Drachen, Engel und allerlei fabelhafte Gestalten bevölkern die Bilder von Gerlinde Stingl. Fantasie und Gestaltungsmöglichkeiten der Künstlerin scheinen dabei schier unerschöpflich.

 

Ihre wichtigste Inspirationsquelle sind – seit über fünfzehn Jahren – Tagebücher, in denen jeden Tag ein neues Bild entsteht. Darin hält sie Ideen, intuitive Bilderfindungen und tägliche Eindrücke fest. Zusätzlich experimentiert sie mit Zeichnung und Kalligraphie sowie mit den unterschiedlichsten malerischen Möglichkeiten.

 

Mitunter entstehen aus den kleinen Tagebuchillustrationen ganze „Tagebuchbilder“, großformatige Gemälde, die Stingl mit fantastischen Gestalten und wilden Tieren bevölkert und mit märchen- und symbolhaften Elementen versieht. 

 

Ihre durch das Tagebuch gewonnenen Ideen verarbeitet sie auch im Linoldruck, mit dem sie seit mehr als zehn Jahren experimentiert und den sie als ihr eigentliches künstlerisches Medium ansieht. Wie Picasso arbeitet sie mit der verlorenen Platte und mit bis zu sieben verschiedenen Farben – eine künstlerische und technische Meisterleistung. Insbesondere im Linoldruck schafft sie fremde, ursprünglich wirkende Welten.

 

Gerlinde Stingls Markenzeichen sind „Linolbilder“, denen man die Drucktechnik nicht ansieht, da die Künstlerin farbige Flächen miteinzelnen Versatzstücke aus Linoleum kombiniert. Oft handelt es sich aufgrundder Bildgröße um einen Fußdruck, dabei vollführt Gerlinde Stingl einenregelrechten Tanz auf dem Linoleum. Die Linolbilder bestechen durch fröhlicheFarben, ornamentale Formen und figurative Elemente, bei denen es sich häufig umkecke Engel und gefährlich posierende Drachen handelt. Auch archaisch anmutendeMasken und Ornamente tauchen darin häufig auf.Ungewöhnlich sind Gerlinde Stingls abstrakte Monotypien,bei denen sie die Farbe mit der flachen Hand einreibt und mit Einkerbungen oderHäufungen dem Bild Struktur verleiht.